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Urlaub in Danzig - Sehenswürdigkeiten und Flair

Danzig Altstadt© Urząd Miejski w Gdańsku, Brosen / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Danzig - eine stolze Hansestadt

Die Hafenstadt Danzig (Gdańsk) ist eine ist eine ehemalige Hansestadt und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Polen. Sie hat fast eine halbe Million Einwohner und bildet zusammen mit Gdingen (Gdynia) und Zoppot (Sopot) die so genannte Metropole Dreistadt (Trójmiasto) mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern.

Die günstige Lage an der Mündung der Weichsel in die Ostsee hat der Stadt eine große Bedeutung und sein Reichtum beschert. Heute ist Danzig nicht nur eines der kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zentren Polens sondern auch ein beliebter Ort für den Urlaub an der Ostsee. Hier kann man das spannende Leben einer Großstadt genießen und gleichzeitig auch erholsamen Urlaub am Strand machen.

Danzig blickt auf eine wechselvolle, über tausendjährige Geschichte zurück, die stets einen großen Einfluss auf die Weltgeschehnisse hatte. Hier begann der zweite Weltkrieg, hier hatte auch der Fall des Kommunismus seinen Anfang. Die Schüsse auf der Westerplatte am 1. September 1939 markierten den Anfang des 2. Weltkriegs. Die Gründung der Solidarnosc Gewerkschaft läutete 1980 das Ende des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa ein. Zum Ende des 2. Weltkriegs war das Stadtzentrum zu 90 Prozent zerstört. In Danzig haben die polnischen Restauratoren jedoch ein Meisterwerk vollbracht - praktisch das gesamte historische Zentrum wurde wieder aufgebaut.                                     

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Danzig Sehenswürdigkeiten

Die Stadt reizt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die zum großen Teil nach dem zweiten Weltkrieg liebevoll renoviert oder nach dem originellem Vorbild neu erbaut wurden. Die wertvollsten Sehenswürdigkeiten findet man in der Altstadt und in der sogenannten Hauptstadt. In der Hauptstadt befinden sich z.B. das Hauptstadt-Rathaus, der Artushof, ein Ort, an dem sich früher Kaufleute trafen und der ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt, später eine Börse war und heute ein Danziger Museum ist. Artushöfe wurden im 14. Jh. in den meisten Hansestädten errichtet. Das berühmte Krantor von 1444 ist das Wahrzeichen der Stadt und das meist fotografierte Gebäude. Die Marienkirche ist Europas größte mittelalterliche aus Ziegeln erbaute Basilika. Ihr Bau hat 150 Jahre gedauert. Heute zieht der größte Backsteindom der Welt, in der über 20.000 Menschen Platz haben, zahlreiche Besucher nach Danzig. Die Altstadt hat u.a. das Altstadt-Rathaus, das im 16. Jh. erbaut wurde und durch seine unregelmäßigen Fensterformen, den schlanken Turm, weitere kleine Nadeltürmchen und die Attika sehr sehenswert ist, zu bieten. Auch die älteste Kirche Danzigs, die St.-Katharinen-Kirche mit einem Glockenspiel aus 49 Glocken steht in der Altstadt Danzigs, genau wie die vom Deutschen Orden erbaute Große Mühle.

Andere bekannte Danziger Sehenswürdigkeiten sind die Westerplatte, der Oliwa-Dom oder die Festung Weichselmünde.

Die Danziger Sehenswürdigkeiten sind Teil der Europäischen Route der Backsteingotik.   

Mehr Informationen (auch in deutsch) über die Sehenswürdigkeiten Danzigs finden Sie auf der Seite der Stadt über Danzig Sehenswürdigkeiten.                             

Bernstein Welthauptstadt

Bernstein, Amber, das Gold der Ostsee... der Bernstein hat viele Namen und noch mehr Farben. Abhängig vom Alter kann ein Bernstein weiß, in diversen Gelbtönen, orange oder sogar sehr dunkel, fast kirchfarben sein. Dem Bernstein werden zahlreiche magische und heilende Kräfte zugesprochen, bekannt ist der Bernsteinsud. Was aber bis heute fasziniert sind die Inklusen - die Bernstein Einschlüsse, in denen sich milionenalte Pflanzen und Insekten erhalten haben.

Danzig liegt, wie übrigens auch Breslau, auf der Bernsteinstraße, die sich vom Mittelmeer bis zur Ostseeküste zieht.

Die Verbindung Danzigs mit Bernstein ist sehr alt, erste Bernsteinamulette, Tiere, kleine Götzenfiguren aus der Zeit 8 bis 4 Tsd. Jahre v. Chr. Erste Bernsteinwerkstätten entstanden in Danzig im 10. Jh. Dort wurden Ketten, Anhänger, Ringe, Spielwürfel und Spielfiguren, Amulette und Krueze hergestellt.

Die "goldene Zeit" war in Danzig die Jahrhundertwende zwischen dem XVI und dem XVII Jh. Die Danziger Kunstewerke aus Bernstein waren beliebt bei reichen Stadtbewohnern, Edelleuten, polnischen Königen, man fand sie auf allen europäischen Königshöfen, wo sie die wertvollsten diplomatische Geschenke darstellten. Auf diesem Weg gelangte der Danziger Bernstein schließlich auch auf die Höfe von Sultans, Kalifen und Päpsten.

Nach dem II. Weltkrieg waren alle Danziger Bernsteinwerkstätten zerstört. Die Kunsthandwerker haben sie wieder aufgebaut und die Bernsteintradition in Danzig wiederbelebt. Heute sind die Danziger Werkstätten und Ihre Kunstwerke wieder weltberühmt. Man kann hier wunderschönen Bernsteinschmuck, Lampen, Figuren und vieles mehr erwerben. In den Museen der Stadt, wie dem Historischen Museum, dem Archäologischen Museum und dem Bernstein Inklusen Museum können Touristen viel über Bernstein erfahren, in der Kirche der Hl. Brigitte ensteht ein Bernsteinaltar, ein Besuch lohnt sich, genau so wie ein Besuch der Bernsteinwerkstätten und Bernsteingalerien in den schönen Altstadthäusern. Im Frühjahr findet eine Bernsteinmesse statt und im Sommer ein Bernstein-Festival.       

Danzig gehört zu den 10 größten Städten in Polen.