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Leba (Łeba) - der Ort mit dem Sand

Strand bei ŁebaWydra666 [gemeinfrei]

Łeba - einmalig in Europa

Łeba ist ein Ort für einen Badeurlaub verbunden mit Sightseeing und einmaligen Naturerlebnissen und einer der bekanntesten Orte der Ostseeküste in Polen.

Gelegen zwischen dem Lebsko-See und dem Sarbsko-See im Osten, ist Łeba der nördlichste Seehafen in Polen. Im elften Jahrhundert befand sich eine kleine Fischersiedlung der slawischen Pomoranen an der Mündung des Flusses Łeba, diese wurde Lebsko, Lepzky oder Lebemünde genannt. Lebe oder Leve wir aus dem Wendischen mit dem Wort Wald übersetzt. Zu damaligen Zeiten befand sich das Dorf noch etwa zwei Kilometer westlich der heutigen Flussmündung. Erste Überlieferungen über die Siedlung Lebamünde gibt es aus dem Jahr 1282. Im Laufe der Jahre wechselte der Ort mehrfach seinen Namen – Levemunde, Lebamünde – bis sich im 16. Jahrhundert der Ortsname Łeba durchsetzte.

Łeba hatte keine Stadtmauern und keine Tore und war somit immer eine offene Stadt. Das Stadtwappen, welches einen Fischgreif samt einem Kreuz zeigt, steht für den deutschen Orden und den Ausbau zu einem wichtigen Fischereihafen. Durch die Lage an der Flussmündung erlebte Łeba über die Jahrhunderte immer wieder schwere Sturmfluten, so dass die Stadt im Laufe der Zeit nach Osten verlagert wurde. Der Hafen von Łeba hatte auch unter der Herrschaft der Preußen eine wichtige Bedeutung. Im 19. Jahrhundert wurde der Hafen soweit ausgebaut, so dass er einer der wichtigsten Umschlagplätze für Salz und Holz und später auch für andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wurde. Zum Ende des 19. Jahrhundert, wurde Łeba durch die Erschließung mit der Eisenbahn, auch von den Touristen entdeckt und zu einem Ostseebad mit Kuranwendungen erschlossen.


Die Wanderdünen von Łeba



Besondern eindrucksvoll sind vor allem die Wanderdünen, die ein Fluch und ein Segen zugleich für Łeba bedeuten. Denn schon im 15. Jahrhundert wurde die Stadt von den vorrückenden Wanderdünen bedroht und drohte von diesen verschluckt zu werden. Nirgendwo in ganz Polen ist der Sand feiner als in Łeba, daher strömen auch Jahr für Jahr viele Menschen an diesen magischen Ort.

Leba - Wanderdünen
© Marek and Ewa Wojciechowscy / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]


Neben „Polens größter Sandkiste“, wie die Dünen auch liebevoll genannt werden, kann man auch die Natur in dem 1967 gegründeten Slowinzer Nationalpark genießen.10 Jahre später wurde der zwischen Łeba und Rowy gelegene Park sogar zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Über eine Länge von 35km und insgesamt einer Fläche von 215 km2 erstreckt sich das Arsenal. In dem Nationalpark kann man nicht nur eine tolle Flora, von ausgedehnten Nadelwäldern, Heidelandschaften, zahlreichen Pilz- und Moosarten bestaunen, auch die Fauna ist äußerst sehenswert. Beheimatet sind hier Schmetterlinge, Käfer, Kröten, Frösche und auch zahlreiche Säuger, wie Hirsche, Elche, Füchse, Biber und Fischotter, sowie Meeresbewohner, wie Schweinswale und Robben.

Sand to go - für den eigenen Sandkasten

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie am Strand Menschen sehen, die den Sand in Säcke schaufeln oder sogar auf ihre Autoanhänger. Łeba hat so viel Sand, dass die Stadt den Sand verschenkt. Denn der Wind und die Ostsee bringen ununterbrochen Sand an die Küste. Seit 2011 wird der Sand verschenkt, insgesamt wurden so schon 225 Tonnen Sand abtransportiert (Stand Sommer 2013). Einfach eine Stempelmarke von der Stadt holen und ab zum Strand.


Łeba hat noch mehr zu bieten

Obwohl die Wanderdünen natürlich die bekannteste Sehenswürdigkeit in Łeba sind, hat die Stadt weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Barocke Kirchen, alte Fischerhütten am Hafen und an der Hauptstrasse der Stadt, den Hafen selbst, den größten Dinosaurierpark Polens oder das größte 3D-Labyrinth Polens.

Regelmäßig findet in Łeba der Allegro-Cup statt, ein Windsurfing Wettbewerb für die Qualifikation für den Euro-Cup.

Im Juli und August öffnen in Łeba zwei Freizeitparks ihre Pforten.