Touristische Highlights in Polen
    



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            Krakau

Jahrhunderte lang war das sagenumwobene Krakau Hauptstadt und Sitz der polnischen Könige - ein Ort, der große Gelehrte und Künstler aus der ganzen Welt anzog. Ihrem Talent und ihrer Phantasie verdanken wir zahlreiche einzigartige Kunstschätze, in denen die wichtigsten Strömungen und Epochen der europäischen Kulturgeschichte zum Vorschein kommen. Dank unzähliger Denkmäler wurde Krakau auf die UNESCO Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Krakau ist aber auch ein lebendiger Ort mit vielen Cafes, Biergärten, Kneipen und Clubs. Hier kann man sich nicht langweilen. 

Bis heute gilt die Stadt für viele als wichtigstes geistiges Zentrum des Landes und gehört zu den schönsten Städten Europas. Mit rund 750.000 Einwohnern ist Krakau die drittgrößte Stadt Polens. Die Ernennung zur „Kulturstadt Europas" im Jahr 2000 drückte auch die internationale Bedeutung der Stadt aus und unterstrich seine Bedeutung als ein europäisches Kulturzentrum. Hier leben berühmte Künstler wie der Filmemacher Andrzej Wajda oder der Komponist Krzystof Penderecki.

In Krakau fließt die Zeit anders und jeder Augenblick wird für Sie Geschichte. Das Renaissance-Königsschloss auf dem Wawelhügel, die gotische Marienbasilika, die Tuchhallen mit ihren historischen Krämerbuden, der Stadtteil Kazimierz - früher eine selbstständige jüdische Stadt - oder der Stadtteil Nowa Huta mit seiner Architektur im Stil des "sozialistischen Realismus" - alles Orte, die einzigartig sind und Krakau zu einem magischen Ort machen.Krakau - Rathausmarkt. Fot. Pko, lizenziert unter GNU Free Documentation License Tuchhallen. Fot. pl.wiki Eteru; Lizenziert über GNU Free Documentation License

 

 

 

 

 

 

 

In der unmittelbaren Nachbarschaft Krakaus gibt es aber auch andere sehenswerte Orte. Dazu zählen vor allem Wieliczka und Oswiecim.

 

Salzmiene Wieliczka. Fot:Cédric Puisney; lizenziert über GNU Free Documentation License

In Wieliczka befindet sich ein altes Salzbergwerk. Es ist eine phantasievolle Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Bizarr geformte Höhlen, künstliche Seen, Kapellen und Kathedralen, sowie lebensgroße Figuren sind in diesem "Atlantis aus Salz" zu bewundern. Schächte und Stollen des Bergwerks erreichen inzwischen eine Gesamtlänge von 350 km, insgesamt gibt es mehr als 2000 unterirdische Kammern. 1978 wurde das Bergwerk, das noch in Betrieb ist, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hier befinden sich zudem ein unterirdisches Restaurant und eine Kapelle, wo Konzerte stattfinden. In 211 Metern Tiefe behandelt auch ein Sanatorium für Patienten mit Asthma und Bronchialkrankheiten.

 

Das Lagermuseum Auschwitz - Birkenau. Fot: Michel Zacharz; lizenziert über Creative Commons CC-BY-SA-2.5Oswiecim (40.000 Einwohner) ist ein Ort der Erinnerung an die Schrecken des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges. Hier entstanden die Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau. Schätzungsweise wurden hier rund zwei Millionen Menschen bis Januar 1945 umgebracht: vorwiegend Juden, aber auch Zigeuner, Homosexuelle, politische und Kriegsgefangene. Große Teile des Konzentrationslagers sind erhalten und sind als ein von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtes Staatliches Museum zu besichtigen: Lager, in denen die Gefangenen eingepfercht waren, Folter- und Hinrichtungsstätten und die Gleise, die direkt ins Lager führen.

 

 

Pieskowa Skala Schloss in Ojców National Park. Fot: Jan Jerszynski, lizenziert über Creative Commons Attribution ShareAlike 2.515 km von Krakau entfernt liegt auch der Ojcowski Nationalpark. Die geologische Basis des Parkgebiets besteht aus Kalkstein aus der Jurazeit. Infolge der Einwirkung von Karstwasser ist eine einzigartige Landschaft entstanden, unterbrochen von cannonartigen Schluchten von bis zu 120 m Tiefe mit bizarren Felsformen und Restbergen. Im Park befinden sich auch rund 400 Höhlen sowie seltene Tier- und Pflanzarten, die hier dank einmaligem Mikroklima geeigneten Lebensraum gefunden haben. Eine weitere Attraktion ist das Schloss "Pieskowa Skala"

 
            Wrocław

Wrocław/Breslau zählt zu den ältesten und schönsten Städte in Polen. Ihre Geschichte zählt mittlerweile rund 1000 Jahre. Die als Venedig Polens bezeichnete Stadt liegt einzigartig auf 12 Inseln und 112 Brücken an der Oder am Fuße des Sudetengebirges, gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen. Es ist gleichzeitig eine der dynamischsten Städte in Polen, sie blüht momentan regelrecht auf. Altes wird hier sorgsam gepflegt, das Neue phantasievoll gestaltet.

Rathaus in Breslau. Fot: Adam Dziura, lizenziert über GNU Free Documentation LicenseDie alte und moderne Architektur ist mit wunderbaren Grünanlagen umgeben. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Szczytnicki Park, der im 18. Jahrhundert angelegt wurde, mit 370 verschiedenen Sträuchern und Bäumen und einem japanischen Garten. Für Spaziergänge eignen sich auch der botanische Garten und der ZOO, mit über 650 verschiedenen Tierarten.

 
 
            Warschau

Die Hauptstadt Polens liegt genau im Zentrum Europas, wo sich Wege aus dem Westen und Osten kreuzen. Hier durchdringen sich Kultureinflüsse West- und Osteuropas. Es ist mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern (Metropole: 3 Millionen) auch die größte Stadt Polens.

                                                    Das moderne Zentrum Warschaus. Fot: DocentX, lizenziert über GNU Free Documentation License    

Die Stadt reizt mit seinen Kontrasten und Verschiedenheiten. Die Tradition wird hier mit dem heutigen Tag konfrontiert. Im 2. Weltkrieg war Warschau zu 80 Prozent zerstört, aber die Häuser der Altstadt und die prunkvollen Paläste wurden originalgetreu wieder aufgebaut. Die Altstadt wurde entsprechend als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Auch das Königsschloss steht wieder in seiner vollen, ursprünglichen Pracht. Wie es in einer Legende steht, ist Warschau letztlich unzerstörbar. Seit dem Ende des Sozialismus erlebt die Stadt einen richtigen Boom. Überall schießen gläserne Bürohochhäuser, Hotels und Einkaufszentren empor. Die ehemals farblose Stadt hat sich in eine moderne, dynamische und reizende Metropole verwandelt. Warschau wird immer beliebter dank zahlreicher Einkaufsmöglichkeiten, spannendem Nachtleben und vielfältigen kulturellen Events.

 
            Danzig
Krantor. Fot: Tomasz Sienicki, lizenziert über Creative Commons Attribution 2.5

In der Tausendjährigen Hansestadt Danzig/Gdansk wurde Weltgeschichte geschrieben. Die Schüsse auf der Westerplatte am 1. September 1939 markierten den Anfang des 2. Weltkriegs. Die Gründung der Solidarnosc Gewerkschaft läutete 1980 das Ende des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa ein. Zum Ende des 2. Weltkriegs war das Stadtzentrum zu 90 Prozent zerstört.

 

Neptun Denkmal. Fot: Rafal Konkolewski {{cc-by-sa-2.0}}In Danzig haben die polnischen Restauratoren jedoch ein Meisterwerk vollbracht - praktisch das gesamte historische Zentrum wurde wieder aufgebaut.

 
 
Danzig wird aber nicht nur wegen seiner Altstadt, sondern auch der Lage direkt an der Ostsee besucht. Die Stadt zählt heute rund eine halbe Million Einwohner ist aber mit den Nachbarstädten Sopot/Zoppot und Gdynia/Gdingen zur so genannten Dreistadt verbunden, wo insgesamt mehr als eine Million Menschen wohnen. In der Dreistadt kann man sich prima im gesunden Meeresklima erholen, z.B. an schönen Stränden oder im Meereskurort Sopot.
 
            Marienburg (Malbork)

Nicht weit von Danzig befindet sich Malbork/Marienburg - der ehemalige Hauptsitz des Kreuzritterordens - mit seiner Burg, die der größte Backsteinbau Europas ist. Der gesamte Komplex von 20 Hektar wurde mit gewaltigen Mauern und Wassergräben umgeben. Marienburg entstand infolge der Versetzung des Ordenssitzes aus dem fernen Venedig. Die Museums-Burg ist auf die Liste des UNESCO-Weltkultur- und -Weltnaturerbes eingetragen. In ihren Sammlungen befindet sich auch eine einmalige Bernsteinkollektion.

Ausblick auf die Burg. Thomas Stegh, Lizenziert über GNU Free Documentation License 

Die Burg ist rau und schön zugleich. Hier kann man einen richtigen „Spaziergang durch das Mittelalter“ machen. Wenn man über die Zugbrücke die Mittel- und die Hochburg betritt, kann man sich vorstellen, dass man ein Gast des Ritterzuges ist und schmaust in den Burgkammern bei Musik der capella all antico an Tischen voller Speis und Trank. Die Eindrücke aus Malbork bleiben sehr lange in Erinnerung aller Gäste.
 
            Ostseeküste

Segelschiffe in Leba. Fot. Maciej Barnas;; lizenziert über GNU Free Documentation LicenseDie knapp 500 Kilometer lange polnische Ostseeküste bietet breite Strände mit feinkörnigem Sand, große Dünenfelder und reizvolle Steilküsten. Dazu kommen noch zahlreiche Seebäder mit einer langen Tradition. Sie bieten alles, was für einen erholsamen Urlaub nötig ist: gemütliche Cafés, stilvolle Restaurants mit polnischer und internationaler Küche, und natürlich eine Unmenge sportlicher Angebote zu Wasser und zu Lande. Die Badeorte sind besonders stark in den Sommermonaten besucht, aber viele Städte bieten auch in den übrigen Monaten des Jahres ein attraktives Programm für Erholungssuchende.

 

Strand in Mielno. Fot. Stimoroll, lizenziert über GNU Free Documentation LicenseBei Leba an der Ostsee gibt es zudem die schönsten Wanderdünen Europas. Seit 1967 ist das 18.000 ha Gebiet in Form eines Nationalparks geschützt. Die größte Düne ist zirka 42 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von rund 300 Hektar. Im Bereich des Nationalparks befinden sich auch vom Meer abgetrennte salzige Seen. Sie stellen die Brutstätten von mehr als 250 Vogelarten dar. Die Dünen sind die größte Attraktion der polnischen Ostseeküste und werden jährlich von etwa 800.000 Menschen besucht. Zu den begehrten Ferienzielen gehören auch die Inseln Usedom (Uznam) und Wollin (Wolin) mit der Stadt Swinemünde (Swinoujscie) und die Stadt Kolberg (Kolobrzeg).
 
            Masuren und Ermland

Der Nordosten Polens gilt als grüne Lunge Europas. Das dünn besiedelte Gebiet ist geprägt durch Wälder und Tausende von Seen. In Europa befinden sich nur in Finnland mehr Seen als in Polen. Im Sommer treffen sich in Masuren die Segler und im Winter, wenn die Seen ausreichend gefroren sind, die Eissegler. Der westlichere Teil, vor allem das Gebiet um die Großen Masurschen Seen, zählt zu den am meisten besuchten touristischen Regionen Polens. Überall bestehen gute Bade- und Segelmöglichkeiten. Die weiter östlich gelegenen Landesteile mit den Sümpfen von Biebrza und dem Urwald von Bialowieza ziehen hingegen vor allem Individualisten und Naturliebhaber an. Dazu kommt noch das Ermland mit seinen zahlreichen alten Burgen, Schlössern und Sakralbauten. Kulturgeschichtlich ist es deshalb auch eine überaus interessante Region.

   Masuren: Nikolaiken. Fot: Sniper89, lizenziert über GNU Free Documentation License Masuren: See Sniardwy. Lizenz: public domain        

 
            Nationalpark Bialowieski

Nationalpark Bialowieski ist der letzte Urwald in Europa und wurde aus diesem Grund auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Er ist eine Perle unter den Wäldern Europas. Der Nationalpark wurde 1921 gegründet und ist damit der älteste in Polen. Hier ging schon 1409 König Wladyslaw Jagiello zur Jagd. Auch in den folgenden Jahrhunderten war das ein bevorzugtes Jagdgebiet der Herrschenden, was auch dazu beitrug, dass der Urwald bis heute erhalten blieb.


Bialowieza. Fot: Merlin, lizenziert über GNU Free Documentation LicenseWisent. Fot: Henryk Kotowski, en:User:Kotoviski; lizenziert über GFDLDer Wald erstreckt sich bis nach Weißrussland über eine Gesamtfläche von 1250 Quadratkilometern. Die Natur ist hier sich selbst überlassen. Insgesamt kommen hier rund 5000 verschiedene Pflanzen sowie 15.000 Tierarten vor. Die ältesten Bäume sind bereits etwa 500 Jahre alt. Größte Bewohner des Urwalds sind die Wisente (Büffel). Etwa 250 von ihnen leben dort immer noch in freier Wildbahn. Zudem befindet sich im Schlosspark ein neu eingerichtetes Museum. Außerdem gibt es in der Region zahlreiche Sakralbauten, wie z.B. alte orthodoxe Kirchen.

Dank der natürlichen Genbank dieses Urwaldes, die hier zugänglich ist, gibt der Nationalpark Bialowieski in Zukunft die Möglichkeit der Regeneration der zerstörten europäischen Natur. Der Urwald verdankt deswegen den Namen des weltlichen Erbes in dem gleichen Grad, wie die Sehenswürdigkeiten in Griechenland oder Rom.
 
            Biebrza Nationalpark

Kanufahrt auf dem Biebrza Fluß. Fot: Wojsyl, lizenziert über GNU Free Documentation LicenseDer Park umfasst rund 60.000 Hektar und liegt etwa 200 km nordöstlich von Warschau. Er stellt das größte und wertvollste Moorgebiet in Mitteleuropa dar. Der Biebrza-Fluss blieb in seinem natürlichen Lauf auf einer Gesamtlänge von 135 km erhalten. Beim Frühjahrs-Hochwasser stehen regelmäßig große Landstriche unter Wasser. Im Schutzgebiet des Biebrza Nationalparks haben mehr als 270 verschiedene Vogelarten ihren Lebensraum und ihre Brutstätten. Vor allem zu Frühjahrshochwasser zieht der Nationalpark Ornithologen aus aller Welt an. Für Touristen stehen rund 480 km Wanderwege und 400 km Radwege zur Verfügung. Man kann aber auch per Kajak auf einer 135 km langen Strecke auf dem Biebrza-Fluss durch den Park fahren.

 
            Tatra

Die Tatra (Tatry) ist das kleinste Hochgebirge der Welt. Mit dem 2499 Meter hohen Rysy erhebt sich hier der höchste Berg Polens. Wanderer finden in dem Tatrzanski-Nationalpark wunderschöne Pfade zu Gipfeln, klaren Bergseen und herrlichen Wasserfällen. Im Bereich des Nationalparks gibt es rund 225 Kilometer ausgewiesene, gut markierte Wanderwege. Am bekanntesten ist die Strecke von Zakopane bis zum berühmten Bergsee Morskie Oko/Meeresauge. Wer es bequem haben möchte, lässt sich per Pferdeschlitten ausfahren. Auch Mountain-Biker kommen auf ihre Kosten – hier stehen ihnen mehrere Pisten für ihren Sport zur Verfügung. In der Tatra lässt sich auch prima Paragliding trainieren.

                                         Ausblick auf die Hohe Tatra. Fot. Dixi (c) 2004 under GNU FDL (CEST)

Auch im Winter ist die Tatra ein begehrter Reiseort. Zakopane (30.000 Einwohner) ist das wichtigste Wintersportzentrum Polens. Hier fanden schon zahlreiche internationale Wettkämpfe statt, darunter Weltmeisterschaften im Skispringen und Biathlon sowie Weltcup-Rennen im Slalom. Für Skifahrer gibt es Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - von flachen und einfachen Skipisten für Anfänger bis zu steilen und schwierigen Abfahrtsstrecken. Die Pisten sind mit zahlreichen Liften ausgestattet, haben auch Schneekanonen und teilweise Nachtbetrieb.
Tatra. Copyright: groby74; PIXELIO      Tatra. Copyright: Limoncello; www.sxc.hu 

 

 
            Pieninen Nationalpark (Pieniny)
Der Pieniny (Pieninen) -Nationalpark liegt an der polnisch-slowakischen Grenze. Auf der polnischen Seite ist eine Fläche von etwa 2300 Hektar geschützt. Es kommen hier Arten von Pflanzen vor, die nur in diesem Gebiet zu finden sind. Der Nationalpark umfasst die mit 982 Metern höchste Erhebung des Gebirges, die Drei Kronen, sowie den Durchbruch des Flusses Dunajec. Eine Floßfahrt auf diesem Abschnitt gehört zu den attraktivsten Angeboten für Touristen. Die Fahrt wird von Goralen (Berglandbewohner) in ihren typischen Trachten gesteuert. Die zwei- bis dreistündige Tour führt durch das Gebiet, wo sich die Wände des Gebirges teilweise bis zu 300 Meter fast senkrecht erheben. Die Tour beginnt in Sromowce Wyzynie und endet in dem bekannten Kurort Szczawnica bzw. in Kroscienko.
 
Town Kroscienko in Pieny. Fot: Marek Silarski, lizenziert über GNU Free Documentation License   Solina See. Fot: adzica; www.sxc.hu
 

 
            Beskiden

Beskiden - Mogielica. Fot: Marcin Bajer; lizenziert über cc-by-sa-2.0Die Beskiden (Beskidy) bilden einen Teil des Karpatenbogens mit zahlreichen Gipfeln über 1000 Metern. Hier befinden sich zahlreiche Erholungs- und Wintersportzentren sowie mehrere Kurorte. Die Beskid Sadecki/Sandezer Beskiden an der Grenze zur Slowakei sind ein wichtiges Wintersportgebiet.

 
            Bieszczaden

Den östlichsten Teil der Beskiden bilden die Bieszczaden (Bieszczady), die ein Paradies für Liebhaber des direkten Kontaktes mit der Natur sind. Die Region zählt zu den am dünnsten besiedelten Gebieten in Polen. In der Stille dieses menschenleeren  Gebirgsgebiets kann man atemberaubende Landschaften sowie zahlreiche hölzerne Kirchen bewundern. Die Region eignet sich auch für Fahrradtouren. In manchen Orten (zum Beispiel in Polana und Muczne) werden Pferdewanderungen auf den einheimischen Huzulen-Pferden angeboten.

                                                                 Eine Wiese (Polonina) in Bieszczaden. Fot: Marek Silarski, lizenziert über GNU Free Documentation License

Die höchsten Gipfel messen gut 1300 Meter. Die Reiche Fauna und Flora dieses Gebiets zieht die Touristen vor allem im Sommer und im Herbst an. Hier gibt es noch Wölfe, Bären und Schlangen. Im Winter kommen hier hingegen Skifahrer sehr gerne zu Besuch, um ohne Scharen von anderen Menschen Skifahren oder Skilanglauf zu genießen.
 
            Sudeten (Sudety)

Sudeten im Winter. Fot: Jojo, lizenziert über GNU Free Documentation LicenseDie Sudeten (Sudety) im Süden der Woiwodschaft Niederschlesien sind eines der attraktivsten Gebiete für Erholung Suchende und sportlich Aktive in Polen. Der Hauptsudetenweg (über 350 Kilometer lang) von Swieradow Zdroj/Bad Flinsberg im Westen bis Paczkow/Patschkau im Osten führt über die wichtigsten Gipfel der Region. Bekannt ist das Gebiet auch für seine zahlreichen Höhlen. Im Winter sind die Sudeten ein wichtiges Zentrum für Wintersport.

 


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