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Marienburg

Marienburg

Nicht weit von Danzig an der Grenze zu Masuren, befindet sich Malbork/Marienburg - der ehemalige Hauptsitz des Kreuzritterordens - mit seiner im 13. Jh. erbauter Burg, die der größte Backsteinbau Europas ist. Die Marienburg entstand infolge der Versetzung des Ordenssitzes aus dem fernen Venedig. Von 1309 bis 1457 war Malbork die Hauptstadt des ostpreußischen Ordensstaates.

Die Marienburg setzt sich aus einer Vorburg, einem Mittelschloss und einem Hochschloss. Das Hochschloss diente als Stützpunkt und Unterkunft der Ordensritter, im Mittelschloss befanden sich die Repräsentationsräume, die Residenz des Hochmeisters und die Verwaltung.

Der gesamte Komplex von 20 Hektar wurde mit gewaltigen Mauern und Wassergräben umgeben. Die Museums-Burg ist auf der Weltkulturerbe der UNESCO Liste eingetragen. In ihren Sammlungen befindet sich eine einmalige Bernsteinkollektion.

Die Burg ist rau und schön zugleich. Hier kann man einen richtigen „Spaziergang durch das Mittelalter“ machen. Wenn man über die Zugbrücke die Mittel- und die Hochburg betritt, kann man sich vorstellen, man sei ein Gast des Ritterzuges und schmaust in den Burgkammern bei Musik der capella all antico an Tischen voller Speis und Trank. Die Eindrücke aus Malbork bleiben sehr lange in Erinnerung aller Gäste.

Die Marienburg ist für Besucher täglich geöffnet, im Winter nur an schneefreien Tagen.

Es finden auf der Burg Musikabende statt, seit einigen Jahren von Mai bis September auch Licht und Klang-Shows. Beeindruckend ist das historische Spektakel, in dem die Burgbelagerung von 1410 durch die Armee der polnisch-litauischen Union nachgespielt wird.   

Hier findet Ihr Informationen auf deutsch zur Belagerung der Marienburg.